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Whoaaaa...WARM!

*smalltalk an*

Ist das warm!!!!! Im April....ich bin glücklich!!! Vielleicht muss ich ja gar nicht mehr in den Süden auswandern, wovon ich schon so lange träume. Die Klimaerwärmung kann kommen! Ich sollte mir nur einen Wohnort in höheren Lagen aussuchen, an an der Küste könnte es nasser werden, als vielen lieb ist.

Zum Beweis ein Foto: im T-Shirt auf der Suche nach lecker Milcheis....

Wobei augenscheinlich wird, wie dringend ich Sonne brauche......

*smalltalk aus*

20.4.07 13:37


Onkel sein

Ok.....

 

Es ist noch was Wichtiges passiert...ähem...ich bin am Freitag, dem 13.04.2007, Onkel geworden!!!

Ein kleiner Junge, er soll wohl Jonas heißen, wurde von meiner kleinen Schwester geboren. Keine einfache Sache, denn der Junge war ganz schön schwer und es gefiel ihm offenbar so gut im Bauch, dass er schließlich mit einem Kaiserschnitt geholt werden musste, um Kind und Mutter nicht zu gefährden. Eine "Schwangerschaftsvergiftung" hätte gedroht - was immer das ist, es klingt für mich aber schon logisch, eine Schwangerschaft als Krankheit zu betrachten

 

 

 

 

14.4.07 23:22


Hardware reparieren auf Bauern-Art

Ich weiß, es ist eigentlich keine sooo große Sache, aber ich bin doch furchtbar stolz auf mich.

Also, mein altgedienter Scanner gab gestern den Geist auf. Gerade jetzt, wo ich doch für meine Prüfung wichtige Bilder und Dokumente dringend scannen muss.

Nach vielen Gefluche und Geschüttle an dem armen Ding erkannte ich, es hilft nichts, ein neuer muss schnell her. Er sollte doch auch von der Steuer absetzbar sein

Ich wollte heut Morgen schon los, da dachte ich mir, vielleicht schraubste das dusselige Ding einfach mal auf. Könnte ja sein, dass nur ein Kabel ab ist. Außerdem, wie sieht so ein Scanner eigentlich von innen aus? Leider war von einem losen Kabel nichts zu sehen. Einer Intuition folgend habe ich dann aber doch - nach langem Suchen und erneutem Fluchen - einen Spannungsmesser gefunden und mal nachgemessen. Das USB-Kabel hatte jedenfalls nichts, aber dann fiel mir eine Sicherung neben dem Anschluss auf...mal sehen...und tatsächlich, die war hinüber. Wo soll man aber eine Sanner-Sicherung kaufen? Wahrscheinlich wäre die teurer als ein Gebrauchtgerät. Kann man die nicht einfach überbrücken? Wer braucht schon eine Sicherung...


Und es ist mir wirklich gelungen. Tief in der Werkzeugkiste lag ein alter Lötkolben, sogar Zinn war dabei und ein Stück Lautsprecherkabel. Längeres Gemurkse später hatte ich's geschafft, die Sicherung zu überbrücken. Ich darf an dieser Stelle besser kein Foto zeigen, sonst bezahlt meine Versicherung gar nichts mehr, aber der Scanner läuft wieder und ich bin stolz wie Oskar!!!

14.4.07 23:14


europa ist schön...

Hallo!

Ich dachte schon, dass die Gefahr groß ist, dass ich dies kleine Blog vernachlässigen werde. Ich versuche mich zusammenzureißen

Möchte nur kurz über die Europa-Nacht der Schönheit erzählen!!!


Dass die Römischen Vertrage, also sozusagen die Geburtsurkunde der EG/EU, nun 50 Jahr her sind, ist ja nicht gerade spannend. Was aber eine wirklich gute Idee war, denn die EU hat nicht immer viele davon, war eine schöne fette Party zu veranstalten! Nun, ich wieß gar nicht genau, wem wir das zu verdanken haben und inwieweit wirklich EU-Institutionen dahinter standen, jedenfalls gab's zwei Möglichkeiten in Berlin: a. ein klasse Party-Ticket für einen Preis in Dutzende Clubs zu gehen und zu feiern oder b. eine Nacht der Schönheit zu erleben. Für 10 € konnten wir in alle Museen der Museumsinsel und (!) auch in die am Kulturforum am Potsdamer Platz. Wohl vergleichbar mit der Langen Nacht der Museen, aber hier gab es noch ne Menge Drumherum wie eine Europa-Lounge in der Nationalgalerie mit Getränken und Musik (<- hielt sich aber in Grenzen) und viele wirklich nette Kuststudentinnen in allen Museen, die ganz versessen darauf waren, ihr Wissen loszuwerden. Das klingt jetzt erstmal sicher ermüdend, war es aber nicht. Zum Beispiel: Die Fliege suchen... Irgendwelche holländischen Maler malen immer eine Fliege auf ihre Stillleben, damit sie nicht so hübsch sind, soweit die Theorie der Kunststudentinnen, jedoch diese dusseligen Fliegen zu finden, war doch schwieriger als gedacht - so rannten die Mädels aufgeregt umher, auf Fliegensuche, und wir hinterher und fanden das ganz amüsant

<- Wo ist die Fliege???

Na, außerdem haben wir auch mal echte Munch-Gemälde gesehen, nicht nur immer die Bilder von geklauten in der Tagesschau. Sowie festgestellt, dass mir nicht jede Form moderner Kunst gefällt. Ich hatte jedenfalls zum Teil Probleme, die Ausstellungsstücke von der Gebäudekonstruktion zu unterscheiden... Beeindruckend fand ich , für mich persönlich jedenfalls, mal die Originalbilder der "Brücke" und vom "Blauen Reiter" oder die politischen Darstellungen von Grosz aus den 1920er Jahren zu sehen, die mir bislang immer nur im Geschichtsbuch begegnet sind. Und ich arbeite ja beruflich mit diesem Buch....

Also, schöne Aktion! Vielleicht hat sich da der eine oder andere doch mal wieder über Europa gefreut.

Mehr darüber:

http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Europa/Europafest/

MuseumsNacht/museumsnacht.html

1.4.07 22:52


Leonce und Lena im Theater an der Parkaue

LEONCE: Aber Edelster, dein Handwerk, deine Profession, dein Gewerbe, dein Stand, deine Kunst?

VALERIO
mit Würde: Herr, ich habe die große Beschäftigung, müßig zu gehen, ich habe eine ungemeine Fertigkeit im Nichtstun, ich besitze eine ungeheure Ausdauer in der Faulheit. Keine Schwiele schändet meine Hände, der Boden hat noch keinen Tropfen von meiner Stirne getrunken, ich bin noch Jungfrau in der Arbeit (...)

LEONCE: Komm an meine Brust!

LEONCE UND LENA ist eine Lustspiel von Georg Büchner über Faulheit, Langeweile, Aggression, Wut, Sucht und Liebe.

Themen, die Jugendliche, neben den Erwachsenen natürlich, interessieren. Das Jugendtheater an der Parkaue hat sich wohl deshalb an die Umsetzung des Stücks gemacht - für Jugendliche ab 14.

Besucht habe ich die Aufführung mit meiner Deutsch-Klasse und den Klassenlehrern. Wenig wusste ich zuvor davon, gespannt war ich nach der Lektüre des Begleitheftes, gemischt mein Eindruck nach dem Ende.

Konstruktive Kritik beginnt mit Positiven: Die Schauspieler haben mir hervorragend gefallen. Beeindruckend ihr Einsatz, auch körperlich, um ihre doch recht künstlichen Charaktere lebendig darzustellen. Stefan Faupel als Leonce (siehe Bild) hat sicherlich besonderes Lob verdient, wie ein Springteufel flog er über die Bühne, seine Stimme bis zum Anschlag ausnutzend und sogar Gesangseinlagen, die nicht peinlich wirkten. Passend dazu war auch die Musik nicht übel, rockig bis elektronisch, immer passend zum Augenblick und ist auch als CD käuflich.

Problematisch empfand ich jedoch die sehr modernistische Umsetzung. Intention des Regisseurs war wohl, auch modernes Theater Jugendlichen nahe zu bringen, u. a. mit minimalistischem Bühnenbild, stakkatohaftem Sprechgesang und seltsamen Tanzelementen. Manche Ideen fand ich sehr gut, z. B. als zwei riesige Säcke von der Decke auf die Bühne knallten und erstmal alle Zuschauer aufweckten.

Fraglich ist an dieser Stelle, warum denn die Zuschauer wohl eingeschlafen sind? Mir scheint, dass die Regie sich in ihrem Versuch, modern zu arbeiten, zugleich recht nah an der Vorlage zu bleiben und schließlich alles passend für Kinder/Jugendliche zu machen, irgendwo vertändelt hat. Nach einem guten Anfang entwickelten sich unheimliche Längen, handlungslose Dia- und Monologe, denen man nur schwer folgen konnte. Schließlich waren die 100 Minuten Spielzeit ohne Pause (und ohne Klimaanlage) nur schwer zu ertragen und das Konzentrationsvermögen wurde auf eine harte Probe gestellt - von den Jugendlichen mag ich gar nicht sprechen. Einige waren nach dem 1/3 eingenickt.

Fazit: Schöne Auswahl des Themas, gute Darsteller, zuviel gewollt in der Umsetzung. Aber wenigstens habe ich das Parkauen-Theater selbst kennengelernt und für ein anderes Stück werde ich es gern wieder besuchen.

14.3.07 21:39


Wissenserweiterung

Nichts Aktuelles...Donnerstag ins Theater - mit meiner Klasse, das wird "interessant". Werd' natürlich schreiben, wie es so war....

Aber: Durfte mich auf der MP3-Platte eines Bekannten austoben - habe viel über und viele neue Musik kennen gelernt! Ne Menge Futter für den MP3-Player und bessere Laune in der U-Bahn

 

Bis dann

 

27.2.07 19:54


RIZOMA im Varieté

RIZOMA ist ukrainisch und heißt "Seetang". Es sollte aber besser WHOW heißen.....

Der Zusammenhang: Am Mittwoch haben wir die Vorstellung von RIZOMA im Wintergarten-
Varieté besucht und ich bin restlos hingerissen. Rizoma ist eine ukrainische Künstlergruppe, die klassische Zirkusakrobatik mit modernem Tanz und Ballett verbunden hat, eingebettet in großartige Songs
von Portishead, Tom Waits und Apocalyptica (soweit ich sie erkannt habe) bis zu rein instrumentalen Stücken und sphärischen Klängen. Die wirklich beeindruckende Artistik, die mich an den physischen Grenzen des menschlichen Körpers zweifeln ließ, wechselte sich mit eleganten Balleteinlagen und fließend-erotischen Tänzen ab. Hier findet sich auch der Name der Gruppe wieder - Rizoma soll auf das Fließende und Veränderliche hinweisen. Auch die Clowns - wir waren ja im Varieté - kamen nicht zu kurz. Unterhaltsame Kleinkunst, liebevoll bis keck inszeniert. Meine Partnerin wies nicht zu unrecht auf den hinkenden Vergleich mit den Blue-Man hin, die doch hinter dieser Show weit zurückblieben. Höhepunkt war der Schluss: Anatolii Zalevskij, auch Chef der Gruppe, führte Akrobatik vor, die den Saal verstummen ließ. Seine Übung ziert auch das Werbeplakat der Gruppe in der Stadt und ich dachte bislang, es zeige eine Momentaufnahme einer Bewegung - nein - er hält seinen Körper still in dieser fast unmöglichen Pose... dazu müssen unglaubliche Körperspannung, enorme Kraft und Koordination gehören - macht euch selbst ein Bild:

Die Kartenpreise sind allerdings nicht ganz ohne - die guten Plätze liegen bei 50 €, aber es lohnt sich wirklich!

 

 

23.2.07 23:52


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